„Vor Ort lassen sich die Kandidaten am besten von unseren Qualitäten überzeugen“

Vector Informatik GmbH

Gute Softwareentwickler zu verpflichten, gehört zu den Königsdisziplinen im Recruiting, denn unter den begehrten IT-Fachleuten herrscht gegenwärtig Vollbeschäftigung. Um interessante Kandidaten zu überzeugen, setzt die Vector Informatik GmbH vor allem auf Offenheit, Vertrauen und den persönlichen Kontakt.

Das Unternehmen unterstützt die Automobilindustrie und verwandte Branchen bei der Entwicklung von elektronischen Systemen und deren Vernetzung. Es trägt maßgeblich dazu bei, dass bis zu 100 Steuergeräte in Fahrzeugen reibungslos zusammenarbeiten. Aktuell sind rund 2.000 Mitarbeiter für den schwäbischen IT-Spezialisten tätig. Er beschäftigt vor allem Elektroingenieure und Informatiker, aber auch Mathematiker und Physiker gehören zum Team. Beim Recruiting wirft Vector eine außergewöhnliche Mischung in die Waagschale: Das Unternehmen bietet reizvolle Projekte, beispielsweise zum autonomen Fahren, ähnlich wie bei einem großen Konzern. Gleichzeitig pflegt es nach wie vor das vertrauensvolle und familiäre Miteinander eines Mittelständlers.

Vector Informatik GmbH

Marcell Amann, Vector Informatik GmbH

„Wir haben eine Kultur, die ich unter dem Begriff „Menschlichkeit“ zusammenfassen möchte. Prägend dafür sind die grundlegenden Werte Fairness, Offenheit und Teamgeist, die von den beiden Geschäftsführern und dem Management vorgelebt werden. Diese Haltung ist auch das Fundament unserer Employer-Branding- und Recruiting-Aktivitäten. Darüber hinaus sind wir vor allem ein hochinnovatives Unternehmen – nahezu alle Vectorianer sind technologieverrückt. Kandidaten, die ähnlich ticken, können wir ein ideales Umfeld bieten.“

Ob jemand fachlich, aber auch hinsichtlich seiner Werte und Einstellungen zu Vector passt, finden die Personalverantwortlichen am besten im persönlichen Kontakt heraus. Dazu werden auch die Fachabteilungen und künftigen Kollegen am Recruitingprozess beteiligt. Zunächst gilt es jedoch, von den begehrten Fachkräften überhaupt wahrgenommen zu werden. Denn die schwäbische Technologieschmiede ist ein typischer Hidden Champion und in der breiten Öffentlichkeit weniger bekannt. Bevor sie ihre Trümpfe ausspielen können, müssen die Recruiter deshalb das Interesse ihrer Zielgruppen gewinnen. Personalleiter Marcell Amann weiß allerdings aus Erfahrung: „Wenn wir Kandidaten erst mal bei uns vor Ort haben, ist es meist relativ einfach, diese von unseren Qualitäten zu überzeugen.“

Jungakademiker sollen frühzeitig Einblick ins Unternehmen gewinnen

Ein Schwerpunkt im Recruiting sind die Nachwuchskräfte, weil sie sich erfahrungsgemäß besonders schnell in die komplexen Technologien des Unternehmens einarbeiten. Vector will möglichst frühzeitig mit den jungen Leuten in Kontakt kommen und lädt dazu beispielsweise Studierende regelmäßig zu Fachvorträgen und Erfahrungsberichten nach Stuttgart-Weilimdorf ein. Dort treffen sie auf Mitarbeiter aus den Fachabteilungen und können einen authentischen Einblick in die spannenden Projekte des Technologiebetriebs gewinnen. Gelegenheit dazu gibt es auch auf rund 30 Recruitingmessen im Jahr und im Rahmen von Praktika, Abschlussarbeiten oder Stipendien.

Erfahrene Fachkräfte gewinnt Vector sehr erfolgreich über Empfehlungen aus den eigenen Reihen – mehr als ein Drittel aller Einstellungen gehen darauf zurück. Auch hier pflegen die IT-Spezialisten eine Kultur der offenen Türen: Mitarbeiter können Interessierte jederzeit ins Unternehmen einladen und ihren Arbeitsplatz vorstellen. Wie die eigene Belegschaft die Attraktivität ihres Arbeitgebers bewertet, erheben regelmäßige Mitarbeiterbefragungen. Die Ergebnisse haben dem Softwarebetrieb wiederholt einen Spitzenplatz beim Arbeitgeberwettbewerb „Great Place to Work®“ eingebracht.

Technologien erleichtern die Suche nach geeigneten Personen

Die Recruiter identifizieren passende Kandidaten außerdem durch Active Sourcing mit Tools wie dem Xing Talentmanager und dem Linkedin Recruiter. Mit technologischer Unterstützung können sie gezielt nach Fachkräften suchen, die beispielsweise bereits Berührungspunkte mit agilen Arbeitsformen hatten. Interessante Personen werden möglichst kurzfristig zum persönlichen Gespräch gebeten, denn gute Leute haben meist viele Eisen im Feuer. Aber auch Vector stellt hohe Anforderungen an die fachliche und persönliche Eignung seiner Bewerber und überprüft unter anderem mit situativen Fragen, ob jemand mit seiner Einstellung auch in den Hochleistungsbetrieb passt.

Wer letztendlich eingestellt wird, entscheiden die Vectorianer immer im Team – maßgeblich dafür sind, auch in digitalen Zeiten, noch immer die Einschätzung und das Bauchgefühl der Menschen, die am Recruitingprozess beteiligt waren.

DER REGIONAUT IST NOCH IN DER LERNPHASE