Einblicke in den Berateralltag: Facebook & Co. bei Ebner Stolz Mönning Bachem

Der Weg zum Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Unternehmensberater oder Rechtsanwalt erfordert überdurchschnittlich viel Ausdauer und Disziplin, das wissen nicht nur Branchenfachleute. Deshalb verwundert es auch nicht, dass das Team der Beratungsgesellschaft Ebner Stolz Mönning Bachem beim diesjährigen Halbmarathon in Berlin eine gute Figur abgab. Über 800 hochqualifizierte Fachkräfte mit und ohne Berufstitel sind bei dem Unternehmen beschäftigt, insgesamt sind deutschlandweit mehr als 1.000 Mitarbeiter an 15 Standorten tätig. Ob die Mitarbeiter auch sportlich einen langen Atem haben, lässt sich auf der Facebook-Seite des Unternehmens überprüfen. Dort sind sie offensichtlich gut gelaunt nach ihrem Erfolg abgebildet. Wer außerdem mehr über das Betriebsklima oder die Arbeit bei dem Beratungsunternehmen erfahren möchte, kann sich unter www.facebook.com/ebnerstolz dazu ausführlich informieren.

Firmensitz von Ebner Stolz Mönning Bachem

Ebner Stolz Mönning Bachem

Seit 25. März dieses Jahres veröffentlicht Ebner Stolz Mönning Bachem auf der sozialen Plattform regelmäßig Neuigkeiten aus dem Firmenalltag sowie Wissenswertes aus der Branche. Hier finden sich Interviews mit Mitarbeitern, Berichte über Weiterbildungsveranstaltungen, Messeauftritte oder sportliche Events, aber auch Kurioses aus der Beraterwelt. Der Facebook- Auftritt ist außerdem mit der Karriereseite des Unternehmens verlinkt. Federführend für alle Inhalte sind partnerseitig Herr Thaddäus Schiller sowie Iris Ernst, die als Social-Media-Beauftragte am Stuttgarter Standort die Fäden zusammenführt. Sie beschreibt den Facebookauftritt als Bestandteil einer umfassenden Arbeitgebermarketingstrategie, mit der sich die Beratungsgesellschaft neue Kanäle zur Mitarbeiterrekrutierung erschließen will. Neben Facebook gehören auch die Kontaktnetzwerke Xing und LinkedIn zum Medien-Portfolio. Außerdem verfolgt die Medienexpertin ganz genau, was im Online-Portal WiWi-Treff oder auf der Unternehmensbewertungsplattform kununu über ihren Arbeitgeber veröffentlicht wird.

Ernst hat an der Hochschule der Medien (HdM) in Stuttgart studiert und ist im Unternehmen auch für das Veranstaltungsmanagement im Bereich der fachlichen Weiterbildung verantwortlich. Sie weiß also genau, wann gerade welches interessante Event im Unternehmen geplant wird. Kreative Ideen bekommt sie zudem von ihrem Social-Media-Team, das sich bundesweit aus zehn jungen Kollegen zusammensetzt.

»Facebook und Xing für die gesamte Belegschaft freizuschalten, war ein großer Schritt für das Unternehmen.«

Berateralltag

Ebner Stolz Mönning Bachem

Zum Einstieg in das Social-Media-Engagement wurde zunächst die Führungsebene von Ebner Stolz Mönning Bachem ausführlich über Möglichkeiten und Nutzen der sozialen Plattformen informiert. Ziel war es, in der Partnerschaft ein umfassendes Verständnis für das Thema zu schaffen. In Zusammenarbeit mit einer PR-Agentur haben Iris Ernst und ihr Team anschließend ein fundiertes Social-Media-Konzept mit einem konkreten und genau definierten Maßnahmenplan entwickelt. Darin wurde unter anderem festgelegt, welche Netzwerke zum Einsatz kommen, welche zeitlichen und personellen Ressourcen zur Verfügung stehen und wie die Verantwortlichkeiten verteilt werden. Eine zentrale Rolle spielt dabei der Content-Plan. Für einen Zeitraum von drei bis sechs Monaten beschreibt er für jede Plattform ganz genau, in welchem Turnus welche Beiträge veröffentlicht werden und wer die Informationen, Bilder und Texte dafür liefert. Über Unvorhergesehenes wird natürlich ad hoc berichtet.

Abhängig von der jeweiligen Zielgruppe der Plattformen haben Iris Ernst und ihren Kollegen unterschiedlichste Aktivitäten initiiert. Auf Xing wurde als erstes ein Firmenprofil eingestellt, zudem wird hier auch die monatliche Mandanten-Information von Ebner Stolz Mönning Bachem veröffentlicht. Zusätzlich hat das Social-Media- Team eine geschlossene Alumni-Gruppe für ehemalige Mitarbeiter eröffnet, um das Firmenkontaktnetz zu pflegen. Für die zahlreichen aktiven Mitarbeiter, die mit ihren persönlichen Profilen auf Xing vertreten sind, wurden Social-Media-Guidelines erarbeitet und verabschiedet. Darin werden konkrete Empfehlungen für den Umgang mit sozialen Netzwerken formuliert. Facebook und Xing an allen Mitarbeiterarbeitsplätzen freizuschalten, stellte für das Unternehmen eine bewusste Veränderung der Firmenkultur dar, die zunächst durchaus kontrovers diskutiert worden war.

Zwischenzeitlich sind bei Ebner Stolz Mönning Bachem jedoch alle davon überzeugt, dass die sozialen Medien ideal geeignet sind, um mit potenziellen Bewerbern direkt in Dialog zu treten und das Image als Arbeitgeber aktiv zu beeinflussen. Eine positive Wirkung erzielen die Social- Media-Maßnahmen aber auch unter den Mitarbeitern. Begeistert berichtet Iris Ernst über positive Rückmeldungen von Mitarbeitern aus ganz Deutschland, die es offensichtlich sehr schätzen, auf Facebook regelmäßig mehr von den Kollegen und Aktivitäten der anderen Standorte zu erfahren. Bei aller Begeisterung haben sich die Verantwortlichen bei Ebner Stolz Mönning Bachem allerdings eine kritische Grundhaltung bewahrt, mit der sie sämtliche Inhalte, die auf den sozialen Medien veröffentlicht werden, sorgfältig prüfen. Denn sie wissen ganz genau, dass das World Wide Web einmal publizierte Inhalten niemals wieder vergisst.

DER REGIONAUT IST NOCH IN DER LERNPHASE