Arbeitgebermarketing bei engineering people: „Wir sehen unsere Mitarbeiter als Partner”

engineering people (ep) war 2010 der erste vom TÜV Rheinland und den VDI Nachrichten ‚Ausgezeichnete Arbeitgeber für Ingenieure‘ in Deutschland. Firmengründer Winfried Keppler ist stolz darauf, dass seine Ingenieurgesellschaft die anspruchsvollen Bewertungskriterien des Gütesiegels erfüllt hat. Denn ein Großteil seiner rund 300 Mitarbeiter arbeitet nicht in Ulm, Stuttgart oder den sieben weiteren deutschen Standorten des Unternehmens, sondern ist bei dessen Auftraggebern vor Ort. Diese Rahmenbedingungen stellen eine besondere Herausforderung dar, wenn es darum geht, eine gemeinsame Firmenkultur zu entwickeln und die Mitarbeiter langfristig zu binden.

engineering people vermittelt hochqualifizierte Spezialisten im Rahmen von Projekteinsätzen an große Konzerne und Mittelständler beispielsweise der Automobilindustrie, der Luft- und Raumfahrtbranche oder der Medizin- und Energietechnik. Dort unterstützen die Ingenieure, Informatiker und Techniker bei Entwicklungs- und Konstruktionsaufgaben. Sie testen Software der Kunden, beraten bei der Technischen Dokumentation oder übernehmen Aufgaben im Projektmanagement.

»Jeder Mitarbeiter verfügt über ein persönliches Lernbudget, um seine Karriereziele zu erreichen.«

Foto Menschen auf Messe

engineering people GmbH

Mit der Gründung von engineering people 2003 verfolgte Winfried Keppler die Vision, Ingenieurdienstleistungen nach innen und außen perfekt zu organisieren. Seine wichtigste Ressource sind folglich genau die begehrten, hochqualifizierten Technikspezialisten, die am Arbeitsmarkt immer knapper werden. Deshalb betreibt das Unternehmen auch seit vielen Jahren ein systematisches Arbeitgebermarketing, das sich sowohl an die eigenen Mitarbeiter als auch an potenzielle Bewerber richtet. Vom ersten Tag an legten die Verantwortlichen bei ep beispielsweise Wert auf ein gutes Arbeitsklima und den persönlichen Umgang miteinander, bei dem auch der Humor nicht zu kurz kommen soll. „Wir verstehen uns als Partner unserer Mitarbeiter und investieren sehr viel dafür, diese gezielt zu fördern und weiterzuentwickeln“, betont der Unternehmer. Dazu gehört es auch, dass ep die individuellen Karriereziele seiner Beschäftigten außerordentlich ernst nimmt. Jeder Mitarbeiter verfügt über ein persönliches Lernbudget, um seine berufliche Laufbahn voranzubringen. Der Entwicklungsdienstleister hat einen eigenen Bildungskatalog entwickelt, der auf über 48 Seiten Qualifizierungsmaßnahmen anbietet. Besonders wichtig ist es dem Unternehmen außerdem, dass sich seine technischen Spezialisten regelmäßig treffen und untereinander austauschen. Neben der Regelkommunikation finden deshalb „AfterWork Events“ statt, bei denen die Mitarbeiter interessante Technologieprojekte in Kundenunternehmen besichtigen. Beim daran anschließenden Restaurant- oder Kneipenbesuch bietet sich Gelegenheit, die Kollegen auch privat näher kennenzulernen.

Ein wichtiger Teil der Unternehmenskultur sind zudem die „legendären“ Firmenfeste, bei denen auch die Familien der Beschäftigten herzlich willkommen sind. Das drei Mal jährlich erscheinende Mitarbeiter und Kundenmagazin trägt ebenfalls dazu bei, eine gemeinsame Identität zu entwickeln. Es porträtiert Kunden und ihre ep-Mitarbeiter vor Ort, stellt neue Technologien vor und berichtet über Firmenentwicklungen und -aktivitäten.

Dass die Vorzüge von engineering people auch außerhalb des Unternehmens wahrgenommen werden, ist unter anderem die Aufgabe von Athanasios Kosmas. Der 33-jährige Ingenieur, verantwortlich für Messen und Social Media, steuert eine Vielzahl von Aktivitäten, um den Entwicklungsdienstleister bei Studierenden, Absolventen und Professionals als attraktiven Arbeitgeber zu präsentieren. Auf Hochschul- und Recruitingmessen etwa bietet ep das Seminar „Bewerben 2.0.“ an. „Hier teilen wir unser Wissen aus unzähligen Recruitingprozessen mit den jungen Leuten und haben gleichzeitig eine hervorragende Gelegenheit, unser Unternehmen vorzustellen“, betont Kosmas. Bekannt gemacht werden solche Events unter anderem über die Twitter- und Facebookauftritte des Unternehmens, die Bestandteil der Social-Media-Aktivitäten sind.

engineering people nützt auch Xing oder YouTube, um sich als Arbeitgeber zu präsentieren. Auf der Karriereseite www.ep-career.de und auf YouTube finden sich unter anderem zahlreiche Videos, in denen ep-Mitarbeiter aus ihrem Arbeitsalltag berichten. Auch das Arbeitgeberbewertungsportal kununu ist im Blickfeld von Athanasios Kosmas, der darauf hinweist, wie wichtig es ist, auf Beurteilungen, die dort abgegeben werden, auch zu reagieren.

»engineering people verbindet eine familiäre Firmenkultur mit den Entfaltungsmöglichkeiten eines Großkonzerns.«

Um auf offene Stellen und interessante Aufgaben aufmerksam zu machen, spielen für engineering people mittlerweile digitale Jobbörsen und Anzeigen in Studentenmagazinen die entscheidende Rolle. Darüber hinaus verfügt der insbesondere in Baden-Württemberg verwurzelte Ingenieurdienstleister über ein hervorragendes Netzwerk. „Durch unsere vielfältigen Kontakte gelingt es, gerade auch große Konzerne und bekannte Mittelständler gezielt zu unterstützen“, so Athanasios Kosmas. „Wir sind als Arbeitgeber besonders, attraktiv, weil wir den persönlichen Umgang und die flachen Hierarchien eines Familienunternehmens bieten. Gleichzeitig ermöglichen wir es, verschiedene Branchen kennenzulernen und vielfältige Projekterfahrungen mit gezielter Weiterbildung zu verknüpfen.“

DER REGIONAUT IST NOCH IN DER LERNPHASE