Top-Kompetenz: Veränderungsbereitschaft und Flexibilität

22.11.2018

Studie „Anforderungen der digitalen Arbeitswelt: Kompetenzen und digitale Bildung in einer Arbeitswelt 4.0“ im Auftrag des Bundesverbands der Personalmanager von IW Consult (Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V.)

Welche Anforderungen an die Weiterbildung und digitale Bildung stellt der Arbeitsmarkt der Zukunft? Wie entwickelt sich die Bedeutung verschiedener Qualifikationen und Kompetenzen in der Unternehmenspraxis? Dies untersucht die Studie „Digitale Arbeitswelt“ von IW Consult (Institut der deutschen Wirtschaft Köln) im Auftrag des Berliner Bundesverbands der Personalmanager (BPM), veröffentlicht im Oktober 2018.

Berufliches Fachwissen, soziale und personale Kompetenzen, IT-Anwenderkenntnisse: Dies sind die meistgefragten Anforderungen an Mitarbeiter. Immer wichtiger aber werden Veränderungsbereitschaft und Flexibilität. Hier gibt es die meisten Lücken bei der Deckung des Mitarbeiterbedarfs.

Die Studie gibt zehn Handlungsempfehlungen für die Weiterbildung:
1. den Fokus auf Soft Skills richten (ganzheitliches Weiterbildungsverständnis)
2. die Veränderungsbereitschaft stärken (Vorbild Führungskultur)
3. demografische Herausforderungen meistern (lebenslanges Lernen)
4. Weiterbildungsaktivitäten vorausschauend planen (Ausrichtung auf künftige Kompetenzen)
5. informelle Weiterbildung und selbstgesteuertes Lernen ermöglichen (Vielfalt an Lernformaten)
6. digitale Lernmethoden nutzen (individualisiert und kostengünstig)
7. motivierende Lernmethoden einführen (digitale Lernspiele)
8. digitale Lernmedien einfach ausprobieren (positive Erfahrungen machen)
9. didaktisches Know-how einholen (z. B. Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung)
10. Blended Learning ermöglichen (sinnvolle Kombination von Online- und Präsenzlernphasen)

Auf der Website des BPM können Sie die Presseinformation "Digitale Arbeitswelt": HR-Experten sehen Handlungsbedarf bei Veränderungsbereitschaft und Flexibilität vom 22. November 2018 und die Studie "Anforderungen der digitalen Arbeitswelt" herunterladen.

DER REGIONAUT IST NOCH IN DER LERNPHASE